Schule, das sind doch wir! – SMV, SchülerInnen übernehmen Verantwortung

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

20. Januar 1953 | „Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man das wohl Unterricht!“ Sprüche wie dieser gehören seit SchülerInnen-Generationen zum bewährten Mittel, um Schulstunden zu überstehen, die wenig mitreißend sind. Dass nicht mehr nur eine/r redet, nämlich der/die LehrerIn, ist das Ziel moderner Unterrichtspädagogik. Mitdenken, mitreden, Verantwortung übernehmen wird immer selbstverständlicher. Und außerhalb des Klassenzimmers: Bestimmen dort nur die Lehrerschaft und der Schulleiter, wohin es gehen soll? Am 20. Januar 1953 wurde erstmals der  Schülermitverantwortungs (SMV)-Erlass in Baden-Württemberg veröffentlicht. Er ließ sich unmittelbar auf Artikel 21 der Landesverfassung zurückführen: „Die Jugend ist in den Schulen zu freien und verantwortungsfreudigen Bürgern zu erziehen und an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen.“ Statt Kadavergehorsam und Drill, wie es zwischen 1933 und 1945 an deutschen Schulen üblich war, sollte die neue Generation nun Demokratie auch im Kleinen einüben.

Doch auch SchülerInnen wissen: Papier ist geduldig. Erst 1976 lief die SMV praktisch an, nicht zuletzt auf Druck der 68er-Ereignisse, die auch in Baden-Württemberg SchülerInnen zu Streiks, Besetzungen und Sit- bzw. Teach-Ins animierten.

Heute gehört die SMV zum festen Teil der Schullandschaft, die Meinung ihrer gewählten Aktiven wird geachtet und einbezogen.

Zzzzzzzzz

Hey, aufgewacht! Die Geschichtsstunde ist für heute zu Ende. Hausaufgabe: Unseren Film anschauen und selber aktiv werden (Kleiner Trost für alle, die nicht mehr im SMV-Alter sind: Sie können ja mal ihre Kinder/Enkel fragen, ob sie wissen, dass SMV nicht nur ein Audioformat ist).


Zum Weiterlesen:

/// Am 23. Januar kümmern wir uns um das liebe Federvieh, Piepmätze und Co.

„Kein Geläute, kein Gottesdienst“ – Der Fall Josenhans in Schorndorf

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

19. Januar 1936 | Der Showdown – kein Western-Film kommt ohne ihn aus. High Noon, Punkt 12 Uhr, stehen sich Gut und Böse im Herzen einer Kleinstadt gegenüber, den Finger am Abzug und bereit, eine endgültige Entscheidung herbeizuführen. Ein solches Duell ereignete sich am 19. Januar 1936 im beschaulichen Schorndorf, zum Glück ohne Schusswaffen, dafür aber mit Worten und Kirchenliedern.

Hinter den Kulissen der Postkartenidylle brodelte der Kirchenstreit: Die Schorndorfer Stadtkirche in den 1930er Jahren (Bildnachweis: Stadtarchiv Schorndorf, Postkarten 608, Postkarte Nr. 274, Sign.: 608/274).
Hinter den Kulissen der Postkartenidylle brodelte der Kirchenstreit: Die Schorndorfer Stadtkirche in den 1930er Jahren (Bildnachweis: Stadtarchiv Schorndorf, Postkarten 608, Postkarte Nr. 274, Sign.: 608/274).

Auch innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde Schorndorf schwelte seit 1933 der Kampf zwischen den unbedingt systemtreuen Deutschen Christen (DC) und Gläubigen, die sich jegliche Einmischung des Staates in innerkirchliche Fragen verbaten und damit der Strömung der „Bekennenden Kirche“ anhingen. Als im Oktober 1934 der Württembergische Landesbischof Theophil Wurm auf Druck von DC und Staat seines Amtes enthoben wurde, verhielt sich der damalige Schorndorfer Dekan Otto Rieder DC-treu. Wurm erhielt seinen Posten später zurück, Rieder aber verlor ihn und Dekan Johannes Josenhans wurde kommissarisch als dessen Stellvertreter eingesetzt. Da Rieder keine Anstalten machte, seine Stellung zu räumen, machte sich Unmut unter den Schorndorfern breit: Der Kirchengemeinderat schrieb rückblickend von „untätige[n] und darum unnationalsozialistische[n] Verhalten“; einige Gläubige weigerten sich, fortan Kirchensteuer zu zahlen, da diese „nur zur Besoldung von Faulenzern“ diene.

Am 16. Januar 1936 kehrte der bereits auswärts wohnende Rieder zurück, um seinen Sohn an der Realschule anzumelden. Josenhans fürchtete, dass „die Gemeinde […] um den Ertrag ihres Kampfes um ein reines Evangelium […] schmählich betrogen würde“ und Rieder seinen Posten wieder einnehmen würde. Folglich wollte er seinem Protest Nachdruck verleihen. In der Tagespresse erschien sein Hinweis, dass am Sonntag „Kein Geläute, kein Gottesdienst“ stattfinden werde.

Die lokalen NSDAP- und SA-Führer fühlten sich provoziert und ließen ihre Getreuen vor der Stadtkirche aufmarschieren. Bereits am Morgen hatte Ortsgruppenleiter Schaufler, zugleich DCler und Mitglied des Kirchengemeinderat, Josenhans‘ Ehefrau telefonisch gedroht: „Es gibt noch einen Kuhberg!“ – gemeint war das Konzentrationslager Kuhberg in Ulm. Demonstrativ verkündeten sie vor Rieder Haus: „Dekan Rieder, wir grüßen dich, Heil Hitler!“ Um 11.45 Uhr kamen 300 bis 400 Josenhans-Anhänger vor der Kirche zusammen, sangen „Eine feste Burg ist unser Gott“ und hörten die Segensworte „ihres“ Dekans. Vorwürfe der Nationalsozialisten, Josenhans würde aus rein persönlichem Interesse handeln, wurden empört zurückgewiesen. Noch am Abend betonten rund 1.600 Kirchgänger, dass sie Josenhans und nicht Rieder als Dekan wünschten.

Der Vorfall hatte ein Nachspiel. Wegen „Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung“ ordnete die Württembergische Politische Polizei an, dass Josenhans Schorndorf bis auf weiteres verlassen müsse, was er auch tat. Zeitgleich verteidigte der Schorndorfer Kirchengemeinderat den Bedrängten in einem Schreiben an den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten, Hanns Kerrl. Zudem suchte eine Delegation von 20 Schorndorfern Oberregierungsrat Dr. Ritter (in Stellvertretung des Reichsstatthalters Wilhelm Murr) in Stuttgart auf und betonte, dass die SA und nicht Dekan Josenhans die allgemeine Unruhe angerichtet habe. Ritter räumte ein, dass die Partei [NSDAP] einen Fehler gemacht habe, der Kirchenstreit aber nicht in die Öffentlichkeit getragen werden sollte, wie Josenhans es getan habe.

Parallel tadelte der Oberkirchenrat Württemberg den resoluten Kirchenmann für seine eigenmächtige Aktion, kritisierte zugleich die Einmischung staatlicherseits in innerkirchliche Fragen. Der Kampf um Josenhans zog sich über Wochen. Erst am 30. März 1936 konnte er nach Schorndorf zurückkehren und die Dekanstelle endgültig antreten. In einem Schreiben des Dekanatsamtes Schorndorf an den Oberkirchenrat hieß es abschließend: Die Lage sei ruhig, dessen Rückkehr stütze die Staatsautorität und Josenhans ließ verkünden, dass „er treu hinter dem Führer stehe.“ Ein Geist der Versöhnung wehe nun durch die Gemeinde, nicht zuletzt, da Ortsgruppenleiter Schaufler aus dem Kirchengemeinderat ausgetreten sei.

Der Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand blieb unter den Gläubigen (und nicht nur in Schorndorf) jedoch auch weiterhin akut.


Zum Weiterlesen und -forschen:

  • Der Schriftverkehr rund um den Fall Josenhans liegt im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart (A227 Personalakte Johannes Josenhans; Dekanatsarchiv Schorndorf Nr. 916; DA Schrondorf Nr. 1225)
  • Erika Schuster: Evangelische Kirche und Nationalsozialismus in Schorndorf 1933-1935 (=Heimatblätter. Jahrbuch für Schorndorf und Umgebung, Bd. 11), Schorndorf 1995

/// Bereits morgen folgt der nächste Eintrag. Zurück in die Schule!

Die erste Rede – Marianne Weber spricht Geschichte

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

15. Januar 1919 | Klara Siebert und Therese Blase hatten Pech. Sie waren nur Nummer zwei und drei. Denn unmittelbar vor ihnen schrieb, besser gesagt, sprach Marianne Weber Geschichte: Als erste Frau hielt sie am 15. Januar 1919 eine Rede zur Eröffnung der Badischen Nationalversammlung im Karlsruher Ständehaus. Die 48jährige Abgeordnete der liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) war damit auch die allererste Rednerin in einem deutschen Parlament überhaupt.

Mit großer Vehemenz hatte Weber in den Jahren davor als Vorsitzende des Heidelberger Vereins „Frauenbildung und Frauenstudium“ für gleiche Bildungschancen von Frau und Mann gearbeitet. Die Chance, in der erstmals auch von Frauen gewählten Badischen Nationalversammlung an der neuen Verfassung mitzuwirken, versuchte sie genauso tatkräftig zu nutzen. Wie sie sich in ihrer 1948 veröffentlichten Autobiografie erinnerte, schickte sie nicht nur ihre Mitarbeiterinnen als Rednerinnen zu Wahlkampfveranstaltungen bis nach Konstanz und Lörrach: „Ich selbst reiste ebenfalls im Land herum mit wohlvorbereitenden Manuskripten in der Mappe.“

Die einzige Frau der DDP-Fraktion sammelte eindrückliche Erfahrungen mit ihren meist Zigarre rauchenden Kollegen: „Als ich zum ersten Mal im Fraktionszimmer erschien, richteten sich 24 Augenpaare auf eine Neuerscheinung, die von manchen ihrer Eigentümer denn doch als lästiger Eindringling in den männlichen Herrschaftsbereich angesehen wurde.“ Unvergesslich auch das Fest, das aus Anlass ihrer ersten Rede gehalten wurde: „Es erschien ein seit Jahren nicht mehr gesehener ländlicher Schinken, dessen bloßer Anblick scharfe Essbegier anreizte, dann duftender Kuchen aus den Händen einer Pfarrfrau, über die Schweizer Grenze verschobener echter Tee, Zigarren mit Leibbinden kamen zum Vorschein, auch das Blut der Erde, der Geist und Witz beflügelnde Wein. Die Fraktionsfrau durfte überdies für den zierlichen Schmuck der Tafel und Scherzverse sorgen. Dann begann ein Gelage, bei dem einigen der städtischen Hungerleider angesichts der Schinkenstücke auf ihrem Teller die Augen aus dem Kopf traten.“

Im Parlament ergriff die Abgeordnete Weber-Heidelberg noch mehrfach das Wort, fragte nach dem „Schutz der weiblichen Angestellten und Arbeiter gegen Erwerbslosigkeit“ oder referierte als Berichterstatterin über den „Ausschluss weiblicher Studierender vom Studium an der Universität“. Im Oktober 1919 beendete Marianne Weber bereits vorzeitig ihre eigene Politikerinnenkarriere: Sie folgte ihrem Mann Max, der eine Berufung an die Universität München erhalten hatte. Aber dort zog sie sich nicht ins Privatleben zurück, sondern übernahm den einflussreichen Vorsitz des Bundes deutscher Frauenvereine.


Zum Weiterlesen:

  • Bärbel Meurer: Marianne Weber: Leben und Werk, Tübingen 2010.
  • Marianne Weber: Lebenserinnerungen, Bremen 1948.

/// Am 19. Januar decken wir ein neues Kalenderblatt auf. Eine Gemeinde lässt sich „ihren“ Pfarrer nicht nehmen.

 

 

Erste Wahl (Teil 2) – die wilden 13 und das Frauenwahlrecht

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

12. Januar 1919 | Genau einen Monat nach Verkündigung des Frauenwahlrechts folgte auch in Württemberg die Premiere für die Frauen. „In großen Mengen kamen sie, allein und mit ihren Männern“, beobachtete die „Schwäbische Chronik“ am 12. Januar 1919 die Wahlen zur Württembergischen Landesversammlung in Stuttgart und fügte gönnerhaft hinzu: „Man las ihnen meist das Bewusstsein eines großen Augenblicks von den Zügen; sie fanden sich im Ganzen alsbald in die einfachen Förmlichkeiten der Wahlhandlung und gaben gewichtig ihren blauen Wahlbrief ab, auf dessen Stempel noch das      „K.(önigliche) Ministerium des Innern“ prangte.

Nicht nur die Herren von der Presse mussten sich erst an den neuen Anblick in den Wahllokalen gewöhnen. Für die meisten Frauen selbst kam die schnelle Gleichstellung eher überraschend. In Württemberg hatte es nicht gerade eine starke und drängende Frauenbewegung gegeben. Erst kurz vor dem Krieg waren in Stuttgart, Ulm und Tübingen Ortsgruppen des „Württembergischen Vereins für das Frauenstimmrecht“ entstanden. Die meisten Frauen schienen sich mit einer stärkeren Beteiligung auf kommunaler Ebene zufrieden zu geben. Entsprechend bescheiden waren auch jetzt die Frauen auf den Wahllisten der Parteien vertreten. Gerade einmal 13 von 150 Sitzen in der verfassunggebenden Landesversammlung wurden an Frauen vergeben.

Aber in dieser 13er Gruppe befanden sich dafür höchst bemerkenswerte Politikerinnen. Die aus bester Familie stammende Zentrumsabgeordnete Amelié von Soden gehörte ebenso dazu wie die Sozialistin Clara Zetkin.

Herausragend waren auch die beiden Gründungsmitglieder der neuen liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), Mathilde Planck und Thekla Kauffmann, die sich beide bereits seit längerem für ein wirklich „allgemeines“ Wahlrecht eingesetzt hatten. Die 1861 in Ulm geborene Planck galt als eine der renommiertesten Köpfe der Frauen- und Friedensbewegung im Südwesten. In den 1920er Jahren engagierte sie sich zusätzlich bei der von ihr mitgegründeten Bausparkasse Wüstenrot.

Die am 18. Januar 1883 in Stuttgart zur Welt gekommene Thekla Kauffmann war die einzige jüdische Abgeordnete der Landesversammlung. Die Cousine von Otto Hirsch, maßgeblicher Mann beim Ausbau des Neckars und in der NS-Zeit heldenhafter Vorstand der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, blieb in der Frauenfrage aktiv. Im Juni 1920 vertrat sie Deutschland auf dem achten Kongress der „International Woman Suffrage Alliance“ in Genf, wo weiter für das Wahlrecht der Frauen gekämpft wurde. Nach dem Ausscheiden aus dem Parlament 1920 übernahm sie eine Abteilungsleitung im Landesarbeitsamt. Nach 1933 versuchte sie verzweifelt, jüdische Emigrantinnen und Emigranten zu unterstützen. Sie selbst konnte im April 1941 von Lissabon nach New York entkommen.


/// Eine Politikerin spricht offen und frei. Mehr hierzu in unserem nächsten Kalendereintrag am 15. Januar.

Erste Wahl (Teil 1) – Maria Anna Beyerle und das Frauenwahlrecht

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

5. Januar 1919 | Auch beim Frauenwahlrecht war Baden wieder ganz vorne. Na ja, fast. Wir wollen die Kleinen im Norden nicht völlig vergessen. Die beiden Freistaaten Mecklenburg-Strelitz und Braunschweig (die es wirklich gab!) ließen ihre Frauen bei den Wahlen am 15. und 22. Dezember 1918 noch einen Tick schneller mitmachen. In Baden wurde erst am 5. Januar 1919 die Badische Nationalversammlung gewählt, die dem Land nach der Novemberrevolution und der Abdankung des Großherzogs eine neue Verfassung geben sollte. Erstmals durften die Frauen auf Landesebene wählen. Als eines der ersten Ergebnisse der Revolution hatte in Berlin der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918 das Frauenwahlrecht verfügt: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystem für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“

In Baden machten die Frauen eifrig Gebrauch davon. Die hohe Gesamtwahlbeteiligung von 88 Prozent der Wahlberechtigten verdankte sich wesentlich ihnen. Die Premiere des aktiven Wahlrechts gelang also eindrucksvoll – beim passiven Wahlrecht sah es hingegen schon damals nicht so gut aus. Von den 107 Abgeordneten waren gerade einmal neun weiblich. Die katholische Zentrumspartei und die Sozialdemokraten hatten jeweils vier Parlamentarierinnen in ihren Reihen, die liberale Deutsche Demokratische Partei (DDP), mit immerhin 22 % der Stimmen, entsandte nur eine einzige Frau.

Marianne Bayerle
Maria Anna Bayerle (Bildnachweis: Generallandesarchiv Karlsruhe 231 Nr. 2937 (833); bearb.: HdGBW)

Eine dieser Pionierinnen war Maria Anna Beyerle. Die 1882 in Konstanz geborene Lehrerin hatte sich führend bei karitativen Organisationen und beim Verein Katholischer Deutscher Lehrerinnen engagiert und dabei genügend Erfahrungen für eine politische Karriere gesammelt. Als Zentrums-Abgeordnete für den Wahlkreis Konstanz widmete sie sich in der verfassung-gebenden Versammlung und später im Badischen Landtag vor allem bildungs- und sozialpolitischen Themen. Sie schied 1928 aus dem Landtag, um höhere Funktionen an verschiedenen Schulen in Karlsruhe, Freiburg und Konstanz übernehmen zu können. Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte sie in Konstanz zu den Gründungsmitgliedern der Badisch Christlich-Sozialen Volkspartei (BCSV), dem Vorläufer der CDU in Südbaden. Von 1947 bis 1952 gehörte sie dem Badischen Landtag in Freiburg an – als einzige Frau in ihrer Fraktion.